CDU Ratsfraktion stellt auf ihrer Klausurtagung Weichen für die kommenden Monate

 

IMAG0220_BURST002_COVEREtwa ein halbes Jahr vor der Kommunalwahl hat die Ratsfraktion der Buxtehuder CDU erste inhaltliche Pflöcke für die anstehenden Monate und den Kommunalwahlkampf festgelegt. Auf Ihrer Klausurtagung in Ahlerstedt standen insbesondere die Themen „Wirtschaft“, das Wohnen in der Hansestadt und die Integration der Flüchtlinge, die nach Buxtehude kommen, auf der Tagesordnung. „Wir haben uns bewusst Zeit genommen, um diese wichtigen Fragen intensiv zu diskutieren“, sagt Fraktionschefin Arnhild Biesenbach. Insbesondere bei der Wirtschaftsförderung sieht die Buxtehuder CDU mehr Möglichkeiten. „Wir wünschen uns eine offensivere Vermarktung der Flächen damit neben den bisherigen Betriebsverlagerungen auch Unternehmen von außerhalb den Weg nach Buxtehude finden“, erläutert Biesenbach. Freie Gewerbeflächen müssten auch im Sinne zusätzlicher Gewerbesteuereinnahmen schnell mit Leben gefüllt werden.
Neben wirtschaftspolitischen Fragen diskutierten die Fraktionsmitglieder über Konsequenzen der Wohnbedarfsanalyse. „Uns bricht der Mittelstand weg, für den Bauen und Wohnen langsam zu teuer wird“, berichtet Alexander Krause, Vorsitzender des CDU Stadtverbandes: „Wir müssen der hohen Nachfrage mit mehr Neubauten und bezahlbaren Mieten begegnen.“ Nur das Erfüllen der Nachfrage würde die Wohnkosten auf Dauer senken. Zudem wird die CDU auch zukünftig alternative Wohnformen und den Sozialen Wohnungsbau unterstützen.
Bei Fragen der Flüchtlingssituation, betont Arnhild Biesenbach, stehe vor allem eine erfolgreiche Integration im Fordergrund. „Egal ob die Menschen, die heute zu uns kommen, morgen noch hier sind, wir behandeln sie wie jeden Buxtehuder und wünschen uns, dass sie schnell am städtischen Leben teilhaben können“, wünscht sich Biesenbach. Dazu werde die CDU-Fraktion Verwaltung und Bürgermeisterin auch weiter in ihrem Bestreben unterstützen, kleinere Wohnstandorte zu finden, statt große Wohnstätten zu errichten. Die Situation der umliegenden Städte – ob Stade oder Hamburg – zeige, dass ein hoher Grad der Hilfsbereitschaft in der norddeutschen Bevölkerung zu finden sei, man diese aber nicht überfordern dürfe. „Besonders muss man im Zusammenhang der Flüchtlingsfrage die vielen ehrenamtlichen Helfer erwähnen, ohne die die Integration und Versorgung so nicht möglich wäre“, beurteilt Alexander Krause die aktuelle Situation in der Stadt. Buxtehude könne gemeinsam diese große Herausforderung bewältigen. Die CDU im Rat der Hansestadt wird die Arbeit von Kommune und Ehrenamtlichen weiter politisch begleiten und wo es geht, unter die Arme greifen.